Versicherungen für Auslandsstudium in Spanien

Ein Studium aufzunehmen, das ist ein wichtiger Schritt im Leben. Die neue Unabhängigkeit vom Elternhaus bedeutet aber auch, neue Verantwortungen für sich selbst zu übernehmen. Ohne es zu wissen, sind Studenten oft gar nicht mehr über ihre Eltern versichert. Und dann kann es schnell teuer werden, weil der eigene Versicherungschutz fehlt. Gerade wer studiert, braucht von der persönlichen Haftpflichtversicherung bis hin zum Krankenschutz beim Auslandssemester eine gute Absicherung. Wenn es sich um die private Krankenversichung handelt, profitieren Studierende von günstigen Einsteigertarifen. Verschiedene auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Angebote der Versicherer zu studieren, macht sich später im Leben desto mehr bezahlt, je jünger das Eintrittsalter ist.

Ein oder mehrere Semester im Ausland zu studieren, gehört heute für die meisten Studierenden zur Ausbildung dazu. Denn viele Arbeitgeber machen Auslandserfahrung zur Einstellungsvoraussetzung. Romanisten zieht es an Hochschulen in Spanien oder Frankreich. Bei angehenden Betriebswirten ist ein Studienjahr in den USA beinahe schon Pflicht. Ob Spanien oder Übersee, wer im Ausland studieren möchte, braucht eine Auslandskrankenversicherung. Die Versicherungen zu Hause greift nicht bei Aufenthalten, die länger als drei Monate dauern. Die Auslandsversicherung bezahlt Behandlungen bei Unfällen und im Krankheitsfall. Sie gilt von der Anreise bis zur Abreise und für maximal zwei Jahre.

In der gesetzlichen Krankenkasse sind Studierende bis 25 Jahren über ihre Eltern nur mitversichert, wenn das Studium die erste Ausbildung ist. Wurde zuvor eine Lehre absolviert, müssen sie sich selbst krankenversichern, auch wenn sie noch nicht das 25. Lebensjahr erreicht haben. Bei einem bestehenden Versicherungsschutz kann sich gerade für junge Leute ein früher Wechsel in eine Privatkasse lohnen. Besteht bei privat versicherten Eltern eine eigene private Krankenversicherung aus Kindertagen, sollte genau geprüft werden, ob andere Privatkassen für den neuen Lebensabschnitt interessantere Angebote machen. Die Möglichkeit zum Wechsel besteht für Studienanfänger immer, da Studenten sich in den ersten drei Monaten nach Studienaufnahme von der Krankenversicherungspflicht befreien lassen können. Zeit genug, verschiedene Versicherungsunternehmen auf ihre Leistungsfähigkeit hin zu testen. Generell profitieren Studenten von günstigen Tarifen, da die privaten Versicherer ein junges Eintrittsalter mit Niedrigtarifen belohnen.

Eine persönliche Haftpflichtversicherung zur Abdeckung von Schäden an fremdem Eigentum sollten auch Studenten abschließen, die noch bei den Eltern wohnen. Wer im WG-Zimmer lebt oder in der eigenen Wohnung, muss zusätzlich eine Hausratversicherung haben, wenn das Mobiliar vor Schäden etwa durch Einbruch geschützt sein soll. Für das Auslandsstudium empfiehlt sich im Rahmen einer Auslandsversicherung ein privater Haftpflichtschutz, der einspringt, wenn bei der Gastfamilie oder im Wohnheim etwas beschädigt wird.


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