Die Staatliche Universität Navarra
Studieren an der Staatlichen Universität Navarra in Pamplona (Universidad Pública de Navarra)

Mehr als 10.000 junge Menschen studieren derzeit an der Staatlichen Universität Navarra. Gegründet wurde sie 1987. Bedenkt man, dass die Universität damals mit gerade mal 1 500 Studenten startete, hat sich die Einrichtung bereits mehr als etabliert.
Angeboten werden fünf Lehrbereiche. Neben Wirtschaft, Recht und Ingenieurswesen können Studierende ihren Abschluss auch in Gesundheits- und Sozialwissenschaften machen.

Die noch junge Universität hat auch recht junge Lehrkräfte. So liegt das Durchschnittsalter der Professoren und Dozenten bei 42 Jahren.
93% der Studenten kommen aus Navarra, 6 % aus anderen Regionen Spaniens. 1% kommt aus dem Ausland.

Anders als an den restlichen spanischen Unis studieren fast ebensoviele Frauen wie Männer in Pamplona. Das liegt aber wohl vor allem an Fächern wie Krankenpflege oder auch Sozialarbeit.
Gelehrt wird auf spanisch und baskisch.

Der Campus liegt im südlichen Teil von Pamplona. Landschaftlich schön eingebettet sticht vor allem der weiße Bibliotheksbau heraus; ein Markenzeichen der Universität. Bis ins Zentrum der Stadt, zum Plaza del Castillo, ist es eine knappe halbe Stunde Fußweg.

Eine Fachrichtung befindet sich allerdings nicht auf dem Campus. Für die Gesundheitswissenschaften wurde ein modernes Gebäude auf dem Gelände des Krankenhauses von Navarra errichtet. Und zwar laut Universität aus dem einfachen Grund, damit die Studenten näher an der Materie sind.

Neben dem Studium wird die Forschung groß geschrieben. Etwa 760 Menschen forschen auf mehr als 90 unterschiedlichen Gebieten.
Dabei setzen die Verantwortlichen mimmer mehr den Schwerpunkt in Schlüsseltechnologien wie Telekommunikation, Biotechnologie oder Nahrungsmittelindustrie. Aber auch die Analyse von aktuellen sozialen Prozessen ist den Instituten wichtig. Denn gerade durch die zunehmende Globalisierung sollte ihrer Ansicht nach die dadurch immer wichtiger werdende Suche nach der eigenen Identität unbedingt ernst genommen werden.

Die Universität will durch ihr fortschrittliches Konzept dazu beitragen die Region zu stärken und natürlich auch ein Garant für neue Arbeitsplätze sein. Dazu gehört es auch, den guten Ruf der Einrichtung europaweit auszubauen.




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